Antrag für eine Fußbodenheizung in der Ludgerussporthalle

Beschlussvorschlag

Der Rat beauftragt die Verwaltung den Einbau einer Fußbodenheizung in der Ludgerussporthalle vorzubereiten. Eine Förderung ist wünschenswert, aber keine Voraussetzung. Dabei soll die Wirtschaftlichkeit der Fußbodenheizung im Vergleich zum jetzigen und zu anderen Heizungssystemen grob abgeschätzt werden.

Begründung

Der Umstieg auf eine Beheizung der Ludgerussporthalle durch eine Wärmepumpe ist wirtschaftlich sinnvoll und für die Klimaziele der Gemeinde geboten. Sie kann künftig über die neue Erdwärmeanlage der Schule beheizt werden.

Wärmepumpen sind sehr effizient, wenn mit niedrigen Vorlauftemperaturen gearbeitet werden kann. Dazu sind allerdings Flächenheizungen erforderlich. In neuen Sporthallen wird in der Regel eine Fußbodenheizung verbaut. Deckenheizungen kosten ein Vielfaches der Fußbodenheizung. Sie können jedoch eingebaut werden, ohne den Hallenboden zu erneuern.

In der Ludgerussporthalle wird der Hallenboden in diesem Sommer ohnehin erneuert. Daher bietet sich der Einbau einer Fußbodenheizung an. Laufende Kosten und CO2-Emissionen werden dadurch in der Zukunft auf einen Bruchteil gesenkt.

Ist der Hallenboden erst einmal verlegt, wird die Umrüstung auf eine nachhaltige und wirtschaftliche Heizung ein Mehrfaches der Investitionskosten erfordern. Die geplante Hallenboden-Erneuerung 2024 und der geplante Bau einer Erdwärmeanlage für die Schule bis 2026 bieten jetzt eine einmalige Gelegenheit, um die Beheizung der Sporthalle kostengünstig, zukunftsfähig und nachhaltig umzurüsten.

Finanzierung

Für die Erneuerung des Hallenbodens sind 350.000 € in den Haushalt 2024 eingestellt. Als eventuelle Fördereinnahmen für die Fußbodenheizung sind 25.000 € eingestellt. Ohne Förderung steht also ein Budget von 325.000 € zur Verfügung. Es zeichnet sich ab, dass dieses Budget für den Boden inklusive Heizung ausreichend sein wird. Langfristig wird sich die Fußbodenheizung durch geringere Heizkosten amortisieren.