Ein großartiger Bürgermeistertalk

Der Bürgermeistertalk, v.l.n.r.: Alexander Rehers und Torben Gust (Moderatoren), Andreas Lastering und Mirko Bamming (Bürgermeisterkandidaten)

Der Bürgermeistertalk der Wettringer Woche im Hotel zur Post bot allen Wettringer:innen eine Plattform, um mit den beiden Kandidaten Mirko Bamming und Andreas Lastering ins Gespräch zu kommen. Mehr als 200 Bürgerinnen und Bürger waren gekommen, um den Moderationen Torben Gust und Alexander Rehers zuzuhören und direkte Antworten auf zentrale kommunale Fragen zu erhalten. Die Themen des Abends reichten von Zusammenarbeit zwischen Bürgermeister, Rat und Verwaltung über Ehrenamt und Vereinsleben bis hin zu Infrastruktur, Wohnen, Umwelt und Energie.

Wegen der Menge der Zuschauer musste ich weit hinten sitzen und konnte nur leicht unscharfe Bilder machen. Die Fotos zeigen daher nur einen kleinen visuellen Eindruck – wichtiger als Bilder waren aber ohnehin die Aussagen der beiden Bürgermeisterkandidaten auf die Fragen der Moderatoren. Viele Fragen kamen direkt von Bürgerinnen und Bürgern, die ihre Anliegen vorab an die Wettringer Woche weitergeleitet hatten.

Vorstellungsrunde der Fraktionen, v.l.n.r: Markus Termühlen (FDP), Ingo Bischoff (SPD), Monika Rengers (Die Grünen), Martin Wissing (CDU) und Bernd Ewering (UWG)

Ablauf des Abends

  • Vorstellung der im Rat vertretenen Fraktionen, die erneut antreten und um die Stimmen der Bürgerinnen und Bürger werben.
  • Kurzvorstellungen der Bürgermeisterkandidaten Mirko Bamming und Andreas Lastering.
  • Fragerunde, in der die Kandidaten abwechselnd auf Fragen der Moderation und der Bürgerinnen und Bürger antworteten. Das Format ermöglichte klare Positionen, auch wenn sich die Antworten der beiden Kandidaten zeitweise überschnitten.

In einer der ersten Fragen ging es um die Bildung eines kommunalen Kinder- und Jugendbeirats. Bei mir am Tisch saßen fünf Jugendliche, und im Publikum waren für mich unerwartet viele Menschen unter 30. Sie haben mit Ihrer Anwesenheit der Aussage von Andreas Lastering, dass die Jugendlichen sich eher nicht politisch engagieren und wenn, dann eher in einzelnen Aktionen, deutlich widersprochen.
Vielleicht ist es nicht so einfach, sich in die eingefahrenen Strukturen einzubringen, wie auch das Beispiel der Frauen in der Politik zeigt. Mirko Bamming sprach sich jedenfalls eindeutig für die Einführung eines kommunalen Kinder- und Jugendbeirats aus, um die Perspektiven der jungen Generation stärker in Politik und Entscheidungen zu integrieren.

Im letzten Themenblock hob Mirko Bamming im Hinblick auf die Umwelt- und Energiepolitik hervor, dass langfristig investierte Maßnahmen wie die Wärmepumpen-Lösung im Schulzentrum zunächst kostenintensiver erscheinen mögen, sich aber über die Jahre deutlich rechnen: Sie senken die laufenden Kosten, schützen das Klima und sind damit wirtschaftlich sinnvoll sowie zukunftsfest. Diese Einschätzungen zeigen eine klare Orientierung hin zu Verantwortung gegenüber Umwelt, Haushaltsdisziplin und einer nachhaltigen Entwicklung Wettringens.

Ein spannender, politischer Abend von dem man sich mehr wünscht. Vielleicht hat er der einen oder dem anderen auch Appetit gemacht, mal im öffentlichen Teil einer Ratssitzung vorbeizuschauen, wo die Fraktionen für ein besseres Wettringen diskutieren und entscheiden.

Am 14. September ist Kommunalwahl, jede Stimme zählt. Deshalb am 14. September BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN wählen, für ein noch besseres, und nachhaltigeres Wettringen.

Weitere Infos auf unserer Seite zur Kommunalwahl 2025.