Beschlussvorschlag
Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen schlägt vor, dass die Gemeindeverwaltung prüft, inwiefern nach der neuen Rechtslage eine durchgehende Tempo-30-Regelung in Verbindung mit Fahrradstreifen vom Ehrenmal bis zur Kirche möglich ist – und diese Maßnahmen gegebenenfalls umzusetzen.
Ziel ist es,
- die Verkehrssicherheit insbesondere für Fußgängerinnen, Radfahrerinnen und Kinder zu erhöhen,
- den irritierenden Wechsel zwischen Tempo 30 und Tempo 50 aufzuheben,
- die Lärmbelastung für Anwohner*innen zu reduzieren,
- die Aufenthaltsqualität im Ortskern zu verbessern und
- die CO₂- und Schadstoffemissionen zu senken.
Wir bitten die Verwaltung daher
- die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Einführung von Tempo 30 sowie für
die Einrichtung eines Fahrradstreifens zu prüfen, - eine verkehrsplanerische Prüfung und Kostenkalkulation vorzulegen,
- die Umsetzung einschließlich Beschilderung und Öffentlichkeitsarbeit zu planen und
- Fördermöglichkeiten (z. B. Landes- oder Bundesprogramme) zu prüfen.
Begründung
Eine Reduzierung der Höchstgeschwindigkeit auf 30 km/h in Kombination mit klar markierten Fahrradstreifen erhöht die Sicherheit nachweislich und schafft eine gerechtere Aufteilung des Straßenraums.